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Wirtschaftsstandort Berchtesgadener Land: Top oder Flop?

 

Firmen sollen in einer IHK-Umfrage Stärken und Schwächen benennen

 

Marktschellenberg – Gewerbeflächen, Verkehrsanbindung, Fachkräfte – diese und viele weitere Faktoren müssen stimmen, damit sich Unternehmen an einem Standort wohlfühlen. Um herauszufinden, wo die heimischen Betriebe Stärken und Schwächen sehen, verschickt die IHK ab dem 1. Juli einen zweiseitigen Fragebogen an 2.000 stichprobenartig ausgewählte Firmen aus dem ganzen Berchtesgadener Land.

 

„Das Berchtesgadener Land ist aufgrund seines alpinen Charakters ein besonderer Standort aus Sicht der Wirtschaft. Gerade deshalb ist ein Stimmungsbild der Unternehmen notwendig, um den Landkreis langfristig und im Interesse von Betrieben und Bürgern weiterzuentwickeln“, sagt Irene Wagner, Vorsitzende des IHK-Regionalausschusses Berchtesgadener Land. Sie bittet die Unternehmen daher um rege Beteiligung. Die Ergebnisse der IHK-Standortumfrage sollen ab Oktober veröffentlicht werden. „Die IHK möchte die Bedürfnisse der Betriebe lösungsorientiert in die Landkreispolitik einzubringen“. Als Beispiele nennt Wagner konkrete Rückmeldungen der Unternehmen zum Bedarf an digitaler Infrastruktur, Verkehrswege oder Wohnraum für Mitarbeiter. Bei der letzten Befragung im Jahr 2017 erzielte der Landkreis die Gesamtnote 2,2.

 

Für die zum dritten Mal durchgeführte Studie werden in ganz Oberbayern etwa
50.000 Unternehmen befragt. Die Auswertung erfolgt für den gesamten Regierungs­bezirk sowie alle seine Landkreise und kreisfreien Städte anonym.

 

Unternehmen, die an der Studie teilnehmen möchten, aber keinen Fragebogen bekommen haben, können sich an Rebecca Wippersteg, Referentin für Standortberatung, Statistik und Raum­planung bei der IHK für München und Oberbayern wenden.

 

Ihre Ansprechpartnerin bei der IHK für München und Oberbayern:

Rebecca Wippersteg

E-Mail: wippersteg@muenchen.ihk.de

Tel.: +49 (0) 89 5116 1117