Nachhaltigkeit im Fokus
Gemeinsames Netzwerktreffen von „Verantwortungsvoll Wirtschaften“ und „Partner der Biosphärenregion“
Wie können Unternehmen Nachhaltigkeit gezielt in ihre Prozesse integrieren? Welche Maßnahmen sind besonders wirkungsvoll? Und wie lässt sich das Verständnis für die Ursachen und Auswirkungen des Klimawandels vertiefen? Diese und weitere Fragen standen im Mittelpunkt des jüngsten Netzwerktreffens der Initiativen „Verantwortungsvoll Wirtschaften“ und „Partner der Biosphärenregion“, das vergangene Woche bei der Sparkasse Berchtesgadener Land in Bad Reichenhall stattfand.
Das Treffen bot eine Plattform für den fachlichen Austausch und zeigte praxisnahe Wege auf, um Nachhaltigkeitsstrategien weiterzuentwickeln. „Gerade kleine und mittlere Unternehmen wissen oft nicht, wo sie ansetzen sollen. Das Netzwerk hilft, Ideen zu entwickeln und voneinander zu lernen“, betonte Maresa Brandner, Energie- und Nachhaltigkeitslotsin beim Berchtesgadener Land Wirtschaftsservice. Sie unterstrich, wie wichtig es ist, die eigenen Mitarbeitenden in Nachhaltigkeitsinitiativen einzubinden: „Sie kennen die internen Abläufe und wissen, wo der größte Hebel für Verbesserungen liegt.“
Ein Highlight des Treffens war der Impulsvortrag von Martina Weinberg von Climate Fresk Deutschland. Sie stellte das „Klima-Puzzle“ vor, ein wissenschaftlich fundiertes Lernformat, das die komplexen Zusammenhänge des Klimawandels anschaulich vermittelt und Unternehmen dabei unterstützt, individuelle Lösungsansätze zu entwickeln. In einem anschließenden Workshop diskutierten die Teilnehmenden, wie Nachhaltigkeit strategisch in die Unternehmensführung integriert werden kann und welche Möglichkeiten es gibt, Mitarbeitende für das Thema zu sensibilisieren. Zudem hatten sie die Gelegenheit, das Klima-Puzzle selbst zu erleben und neue Impulse für ihre betriebliche Praxis mitzunehmen.
Am Ende konnte das Netzwerk „Verantwortungsvoll Wirtschaften“ 19 neue Mitglieder begrüßen – vom Handwerk über den Tourismus und den Dienstleistungssektor bis hin zur Industrie. Damit wächst das Netzwerk auf mittlerweile 68 Unternehmen an, die sich bereits aktiv für Umwelt- und Klimaschutz einsetzen oder dies künftig verstärkt tun möchten.
Das Treffen war für alle Beteiligten ein voller Erfolg: Die große Beteiligung und der engagierte Austausch zeigten, dass viele Unternehmen nicht nur Interesse an nachhaltigem Wirtschaften haben, sondern auch konkrete Maßnahmen umsetzen wollen. Die Netzwerke bieten ihnen dafür wertvolle Unterstützung und schaffen eine Plattform für gemeinsames Lernen und Fortschritt.
Die Veranstaltung wurde durch das Regionalmanagement Bayern gefördert, mit dem das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie aktiv die regionale Entwicklung vor Ort unterstützt.
(03.04.2025)
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